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Berufseinstieg im Einkauf im Jahr 2021: Neue Herausforderungen und Chancen

Wer momentan neu im Einkauf anfängt, hat es nicht leicht. Stark gewachsene Aufgabenbereiche und die aktuelle Situation mit Lieferausfällen und Home-Office-Regelungen machen den Sprung ins kalte Wasser noch kälter. Die aktuellen Umstände bieten aber auch Chancen.
Veröffentlicht am 19.04.2021

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Foto: Pixabay

Welche Herausforderungen sind auf den Einkauf in den letzten Jahren neu hinzugekommen?

Ein wichtiger Trend der letzten Jahre ist, dass Unternehmen immer weniger in Eigenregie herstellen, sondern immer mehr extern einkaufen. Damit ist das Einkaufsvolumen gestiegen und damit auch das Arbeitsvolumen der Einkäufer. Die neue große Aufgabendichte hat sich aber selten in einer Vergrößerung des Personals im Einkauf widergespiegelt.

Es stieg aber nicht nur das Einkaufsvolumen. Es kamen auch immer neue Aufgaben hinzu, die klassischerweise nicht unbedingt mit dem Einkauf zu tun hatten. War der „klassische“ Einkäufer noch ein relativ eng definierter Kaufmannsberuf, müssen heutige Einkäufer gleichzeitig Buchhalter, Verhandlungsprofi, Jurist, Organisationsgenie und vieles mehr in Einem sein.
Eine Übersicht der Aufgaben und Anforderungen finden Sie im BME Leitfaden „Transformation im Einkauf“

Hat die Corona-Krise die Situation noch verschärft?

Die Corona-Krise - wie sie sich bislang abgespielt hat – hat die Situation für Berufseinsteiger gleich mehrfach verschärft. Es gab und gibt immer noch dramatische Ausfälle der Lieferketten, was für den Einkauf naturgemäß eine besondere Herausforderung darstellt. Gleichzeitig sind durch Home-Office-Regelungen und oftmals Kurzarbeit viele Hilfsmittel weggefallen, mit denen sich Neu- und Quereinsteiger bislang in ihre Aufgaben einarbeiten konnten. Die persönlichen Termine mit Lieferanten entfallen ebenso wie das persönliche Onboarding.

Hat die aktuelle Situation auch Chancen für Anfänger im Einkauf?

Durch die aktuelle Situation hat sich die Digitalisierung des Arbeitsalltags teilweise dramatisch beschleunigt, auch eben im Einkauf. Durch die steigende Remotearbeit verbessern sich die Möglichkeiten, sich quasi nebenbei fortzubilden. Um an Seminaren teilzunehmen, ist es immer weniger nötig, auf zeitraubende Reisen zu gehen. Auch die Bedeutung von festen Terminen nimmt ab. Erstens, weil Online-Termine nun mal viel einfacher ad hoc eingeplant werden können als Präsenztermine. Zweitens können natürlich auch Video- und Audio-Dokumente aufgezeichnet werden. Das Notwendigkeit, dass sich für die Besprechung oder Vermittlung von Inhalten alle gleichzeitig an einem Ort einfinden müssen, entfällt damit immer mehr. Den Einkäufen mit ihren erstens vollen, vor allem aber sehr unstetigen Terminkalendern kommt das sehr entgegen.

Möchten Sie diese Zeit optimal nutzen, um nebenbei Ihr Wissen zu den wichtigsten Einkaufsthemen zu vertiefen? Der BME hat einen neuen Kurs entwickelt, der moderne Einkäufer in ihrer jetzigen Situation abholt.

Ab Mitte Mai findet ein neuer Online-Kurs statt, mit dem der BME auf die aktuelle Situation von Einsteigern im Einkauf eingeht.


Foto: iStock/BME e.V.

Mehr Infos zum Online-Kurs

Pascal Dumont ist als Projektmanager bei der BME Akademie regelmäßig mit Neu- und Quereinsteigern in Kontakt und hat so die vielen gravierenden Entwicklungen der letzten Jahre hautnah mitbekommen.



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